Sonntag, 22. Februar 2015

Antonio Vivaldi!!!

Am Wochenende bin ich von meinem GöGa in die Berliner Philharmonie entführt worden. Die ist das imposanteste Musikhaus, was ich bis jetzt gesehen habe. Es ist nichts symmetrisch in dem Haus.
Sollten die nicht Berliner mal die Möglichkeit bekommen die Philharmonie zu besuchen, das ist echt ein muss.
Hier könnt ihr einen Eindruck gewinnen wie sie von innen aussieht.
Es ist auch völlig egal auf welchen Platz man in den Sälen sitzt, der hör Genuss ist überall gleich.
Wir hatten Karten für den Kammermusiksaal (das ist der kleinere von beiden) für die Vivaldi Nacht! Es war ein grandioses Konzert.
Foyer
Kammermusiksaal
Deckenbeleuchtung
Das Barock Orchester mit Stefan Bevier als Dirigent
Blick auf den Potdamer Platz
St. Matthäuskirche
Berlin bei Nacht ein Augenschmaus
Berliner Philharmonie
Es war ein super schönes Konzert und bedarf der Wiederholung.
Euch einen schönen Wochenstart bis neulich Betty

PS: Leider gibt es noch, nicht so gute Nachrichten. Meine Großmutter ist im Alter von 97 Jahren verstorben. Ich erwähne es hier, weil sie mir das Handarbeiten beigebracht hat. Es ist ein Teil von mir. Dafür war ich ihr immer sehr dankbar.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren.
Ruhe in Frieden!

Sonntag, 8. Februar 2015

Es Patcht!

Meine Ma hatte sich um Geburtstag eine neue Herdabdeckung gewünscht. Also, habe ich überlegt was ich ihr schönes nähen könnte. Da ich schon seit längerem einen Dresdner Teller ausprobieren wollte, lag es nahe, diese jetzt endlich zu versuchen.
Ich finde es sieht so aus als wenn ich Krawatten nähe.

Einen kleinen Bügeltrick hatte ich im Netz gefunden.
Ab an die Fleißarbeit.
Ich war so neugierig wie er aussehen wird.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Habe alle Stoffe passend zur Küche meiner Ma zusammengestellt
Ein kleines Haus gestickt.
Eine kleine Liebeserklärung an die Lieblingsmama und fertig war mein erster Dresdner Teller aber bestimmt nicht der letzte. 
Es sieht so aus als hätte ich durch die neue Nähmaschine eine neue Sucht! 
Aber ich hänge weiterhin an den (strick-) Nadeln. Hier der Beweis! Genadelt für die kalten Tage ein paar Handstulpen, mal für mich.
Handstulpen Sonja

Euch einen schönen Wochenbeginn bis neulich Betty
PS:
Mein Laptop schläft leider im Moment und ich kann nicht so viel Online schreiben auch bei Euch nicht.
Ich bitte um Nachsicht!!
Hier liegt er in Einzelteilen und wartet auf Wiederbelebung


Sonntag, 25. Januar 2015

Erste Frühlingsdeko!

Heute war es sehr trüb bei uns, dass ich etwas für´s Auge herstellen musste. Als erstes in den Wald und Moos gesammelt.
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Zum zweiten, zwei Hyazinthen geordert.
Einen Glasbehälter
Die Zwiebel aus dem Töpfchen gelöst, von der Erde befreien und die Wurzeln etwas eingekürzt.

Das Moos üppig um die Wurzeln wickeln. Das Moos hält die Wurzeln schön feucht.

Mit Dekordraht umwickeln und in ein kleines Glas stecken.

Fertig!!!

Augenschmaus!
Fertig ist meine Frühlingsdeko für die Küchenfensterbank.
Euch einen schöneren (Wettermäßig) Wochenstart bis neulich Betty

Montag, 19. Januar 2015

Nach Martha kommt Bruno!

Bruno.... so heißt mein Sauerteigbrot und das möchte ich Euch heute vorstellen.
Leider hat mich auch diese fiese Grippe erwischt und die hat es echt in sich! Bäh braucht Frau echt nicht. Mit dieser gesundheitlichen Einschränkung bin ich nicht in der Lage mich meinen laufenden Projekte zu widmen.
Dann halt ab in die Küche und Brot gebacken! Damit ich wenigstens etwas geschaffen habe.

Der Grundteig ist ein selbst angesetzter Sauerteig (Rezept habe ich Euch am Ende dieses Posts hinterlassen). Der braucht allerdings etwas Geduld. Ist der Ansatz fertig so kann dieser 10-14 Tage in den Kühlschrank gestellt werden. Innerhalb dieser Zeit kann er als neuer Grundteig für eine neues Brot verwendet werden.

Brot-Rezept:

Einen Tag vor dem Backen setze ich den Teig wie folgt an:
- den Ansatz (ca. 5 Eßl. Sauerteig) aus dem Kühlschrank
- 350g Roggenmehl
- 1/2 Liter warmes Wasser
zum Teig, in einer großen Schüssel verarbeiten und 24 Std. zugedeckt gären lassen. Der Sauerteig muss frisch säuerlich riechen.
Am Backtag geht es damit weiter das ich zu allererst ca. 5 Eßl. (in einer kleinen Schüssel) abnehme und wieder in den Kühlschrank (bis zu 14 Tage) für mein nächste Brot stelle. Nicht vergessen sonst habt ihr keinen neuen Ansatz!
In den Rest des Teigs gebe ich
- 200g Roggenmehl
- 500g Vollkornweizenmehl oder Dinkelmehl
- 1 Eßl. Salz
- 1 Hefewürfel
- 1/2 warmes Wasser
und optional könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen was die Zutaten betrifft, hier mal ein paar Beispiele:
- Schinkenwürfel
- Käse
- Leinsamen
- Sonnenblumenkerne
- Kürbiskerne
- getrocknete Zwiebeln
- Gewürze aller Art (Korrinader, Kreuzkümmel, ....)
- Ahornsirup (süss geht auch)
- Walnüsse ...... etc

Der Teig wird sehr zäh und klebrig, aber das muss so!
Alles gut verrühren und ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen. Bei der großen Menge an Teig könnt ihr ihn entweder in zwei Königskuchen Formen (mit Backpapier ausgelegt) oder eine große Form füllen. Nochmals 15 Min. gehen lassen und anschließend bei 180°C (Umluft) ca. 60 Min. (die Zeit variiert zwischen 50 bis 75 Min.,probiert es einfach aus) backen.
Es gibt noch die Möglichkeit eine kleine feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen zu stellen oder nach dem Backen das fertige Brot mit Wasser zu bestreichen. Beides gibt eine schöne Kruste.
FERTIG!
Mein Backhofen verfügt über ein Brotbackprogramm, damit wird das Brot perfekt.
Natürlich zeige ich Euch noch mein Ergebnis.

Teigansatz!
Nach einer Stunde richtig gut aufgegangen.
Ab in die Backform.
Und in den Ofen gewandert.
Ergebnis wie immer perfekt.
Gleich mal anschneiden und kosten. mhhhhhhh
So jetzt wünsche ich Euch einen Grippefreien Wochenstart. Ich gehe mal meinen Besucher pflegen.
Bis neulich Betty

Sauerteig selbst ansetzen:
Mehl Typ 1050 (oder höher) = Roggenmehl und lauwarmes Wasser zu gleichen Teilen gut miteinander verrühren. (z. B. 100g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser). An einem warmen Ort 48 Std. zugedeckt gären lassen.
Die gleiche Menge Mehl und Wasser dazugeben und gut verrühren (100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser). Wiederum an einem warmen Ort 24 Std. zugedeckt gären lassen.
Jetzt die doppelte Menge Mehl und Wasser dazugeben und gut verrühren (200g Mehl und 200 ml lauwarmes Wasser). Nun nocheinmal an einem warmen Ort 12 - 24 Std. gären lassen.
Der Sauerteig muss frisch säuerlich riechen (wie ein saurer Apfel z. B.) aber nicht schlecht.
Von diesem Teig könnt ihr Euch die 5 Eßl. für den Ansatz abmachen und ihn bis zu 14 Tage in den Kühlschrank stellen. Einfach die Menge Sauerteig die mach bracht in Mehl und Wasser aufteilen und dazugeben (z. B. für 500g Sauerteig - 250g Mehl und 250 ml lauwarmes Wasser dazugeben und zugedeckt 24 Std. gären lassen).

Das schicke ich heute zu HaBa-Linkparty !!!

Sonntag, 18. Januar 2015

Eine Martha!

Was ist denn eine Martha? Auf vielen Blögen las ich immer wieder das eine Martha entstanden ist. Auf, auf und recherchiert wer oder was ist Martha. Sie ist ein Shirt. Das Schnittmuster hatte Antonia entworfen. Der Schnitt ist so konstruiert, dass er sehr viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung lässt. Anleitung geordert, gelesen, gebastelt, gefreut, zugeschnitten, genäht und mega zufrieden gewesen!
Die erste Martha habe ich fürs Tochterkind genäht, wie auch anders. *Grins*
Jersey und Bündchenstoff habe ich bei Stoff und Stil gekauft und der bunte Jersey ist von Traumbeere.
Stoffe geordert

Oberteil, vorne

Tasche, Vorderteil
Tasche auf das Vorderteil gesetzt
Vorderteil zusammengenäht
Rückenteil und Ärmel angefügt

Bündchen an die Ärmel

Bündchen unten angenäht




Der Abschluss am Hals fehlt noch, da sich das Tochterkind noch nicht klar war was sie genau möchte (Kragen, Kapuze oder Zipfelmütze). Leider ist sie nicht mehr immer bei mir, somit müssen wir beide bis zum Ende des Monats warten bis die Entscheidung fällt was es nun genau es für ein Abschluss wird.
Ich musste Euch aber unbedingt schonmal meine erste genähte Martha zeigen (die komplette reiche ich natürlich nach) und es wird mit Sicherheit nicht die letzte sein.
Schönen Sonntag bis neulich Betty




Donnerstag, 15. Januar 2015

Wollnachschub???

Mir ist ein Missgeschick in der Berechnung für den Wollverbrauch meines langzeit Projektes unterlaufen.
Gut, nicht so schlimm bestell ich halt Wolle nach. Nee, nee so einfach wurde es mir dann doch nicht gemacht.
Denn die Handgefärbte Wolle von der Zauberwiese kann Frau nicht so einfach nachbestellen. Also musste eine andere Lösung her. Aber welche? Grübel! Nach vielem hin und her und mit der Hilfe von Alexandra (von Zauberwiese) habe ich für mich ein harmonisches Ergebnis gefunden. Wolle bestellt (bamel ob sie auch wirklich dazu passt) und diese war im Handumdrehen bei mir.
Der Inhalt ist mit soviel liebe verpackt. Es ist ein bisschen wie Geburtstag zu haben.

Und diese kleinen netten goodys ...

so zauberhaft.

Wollpäcken erwartungsvoll geöffnet.

Völlig überwältigt von der wunderschönen Wolle.

Schnell mein angestricktes zur Wolle gelegt.

Alles passt gut zusammen.

Harmonisch fügt sich alles zu einer Einheit.
Ich bin so glücklich, dass ich meinen angestrickten Wasserwirbel nicht wieder auftrennen muss. Dann steht einem verstrickten Wochenende nichts mehr im Weg.
Das Wünsche ich Euch auch bis neulich Betty